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  Zehntscheune Herrenhof
Hans-Sachs-Str. 16
63456 Hanau-Steinheim

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Geschichte der Zehntscheune


In den Geschichtsbüchern über Steinheim wurde die Zehntscheune das erste Mal im Jahr 1535 genannt. Die Zehntscheune, ein altes Lagerhaus ist ca. 40 m lang, bestehend aus vier oberirdischen Geschossen bis zum First, interessanten Balkenkonstruktionen und unterirdisch teilweise übereinanderliegenden Weinkeller. Später dann, im 18. /19. Jahrhundert wurden die Kellerräume auch als Bierlager der damaligen kurfürstlichen Brauerei genutzt.

Zurück zum 16. Jahrhundert. 20 Dörfer hatten Bede (d.h. = Grundsteuer) und Dienstgeld als Steuern an die Kellerei Steinheim zu entrichten. Im Jahr 1570 hatte das Amt Steinheim ca. 500 Steuerzahler, von denen jeder durchschnittlich 1-2 Simmern Korn oder Hafer, 1 Fastnachtshuhn, 1 Sommerhuhn, 2 Hammel, 3 Gänse, und Flachs, Rüben sowie Kraut, Stroh und Heu zu liefern hatte. Dazu kam der Weinzehnt, der damals viel einbrachte, da Wein auch zu der Zeit schon ein kostbarer Tropfen war. Wein wurde hier in Steinheim bis zum Hellenwald angebaut. Ebenso wuchs Wein am Main hinter dem Schloß.

Das Lagerhaus diente nicht nur zur Aufnahme der Abgaben aus dem Amt Steinheim. Am Anfang des 16. Jahrhunderts, in einer Zeit der Not und der Teuerung, wurden große Mengen Getreide von Steinheim nach Mainz zum Kurfürst transportiert. Solche großen Lagerplätze (siehe auch der Marstall am Schloß) gehörten zum Charakter der Stadt Steinheim, die eine große Festung war. Im 30-jährigen Krieg befand sich hier - zumindest zeitweise – ein großes Magazin wie auch ein Sammelpunkt für Material und Geschütze. Im Jahr 1646 erbeuteten bei der Eroberung der Stadt die französische Armee 300 Fuder (Fuder = zweispännige Wagenladungen) und 6000 Zentner Korn.

Mit der Bedeutung der Steinheimer Proviantlager und Magazine hängen auch Frondienste für die Bürger zusammen, die lange gefordert wurden. Auf Befehl des Zehntbüttels hatten sie im Sommer Heu und Ohmet zu machen. Wenn der Kurfürst anwesend war, musste mit Säcken die Fracht von und zu den Schiffen kostenfrei getragen werden. Hatte der Kurfürst etwas zu bauen, so mussten die Bürger jederzeit fronen und mit ihren Geschirren dienen. Sie hatten dann Holz, Kalk, Steine, Sand und Wasser zu fahren. Für die Frondienste erhielten die Bürger Brot. Diese Frondienste wurden erst im Jahr 1811, nachdem Steinheim im Jahr 1802 hessisch wurde, aufgehoben. Später wurden die Kellerräume als Bierlager genutzt. Dann hat die
in Steinheim bekannte Familie Jung (Brauhauser) hier den besten Apfelwein der Umgebung - das Steinheimer Gold – gekeltert.
Nach einigen Jahren Leerstand, haben sich Investoren aus Seligenstadt die Mühe gemacht, die jahrhundertalte Zehntscheune zu renovieren und für Steinheim zu erhalten.

In nun neuem Gewand wird das Gebäude seinem Betrachter immer noch einen Eindruck über das Leben längst vergangener Zeit und deren Mühen vermitteln und Respekt für das Geleistete hervorrufen.
Es ist unser Anliegen, dass die Zehntscheuer nach ihrer Sanierung in Zukunft nicht nur musealen Charakter erfährt, sondern als ein lebendiges und für jedermann nutzbares Kulturdenkmal erlebt wird.
Das kreative Team, das sich die Wiederentdeckung und –belebung der Zehntscheuer zum Ziel gemacht hat, stellt ein gelungenes Gesamtkonzept bereit. Es verbindet verschiedene Interessen in der Nutzung – orientiert an individuellen Wünschen der künftigen Gäste und Besucher – im Einklang mit dem faszinierenden Gebäude und verschmilzt dies zu einem einzigartigen Ganzen.
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